Entwicklung des österr. Bauernstandes / BauernsterbenText in Tschechisch

Seit dem Beitritt zur europäischen Union im Jahre 1995 schließen in Österreich jährlich über 5000 Höfe ihren Landwirtschaftbetrieb für immer. Der rasante Agrarstrukturwandel mit den Schlagworten "Wachsen und Weichen" löste ein ungeahntes Höfesterben aus. Bestanden 1990 noch 280.000 landwirtschaftliche Betriebe in Österreich, konnten durch Strukturbereinigung - so lautet das nüchterne agrarische Fachwort - 2012 nur mehr rd. 172.000 Familienbetriebe registriert werden. Der Verlust von mehr als 100.000 österreichischen Höfen und vielen bäuerlichen Existenzen in dieser kurzer Zeit findet in der Öffentlichkeit meist wenig Beachtung.

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Hoferwerb 2007 - Neueinsteiger aus Überzeugung

Nur wenige Leute wagen in diesen Zeiten mit schlechter Ertragslage in der Landwirtschaft einen Neueinstieg. – Wir gehören zu diesen Wagemutigen, weil wir davon überzeugt sind, dass unsere Heimat gerade in Zeiten einer nach Gewinnmaximierung strebenden, globalisierten Agrarwirtschaft jeden aktiven Bergbauernbetrieb zur Versorgung mit naturbelassenen Lebensmittel - und im Besonderen zur Erhaltung einer lebenswerten, offenen Kulturlandschaft für unsere Einwohner, Gäste und künftige Generationen braucht. 

Unser Leitsatz für die Zukunft:

"Am guten Alten in Treue halten –

am kräftigen Neuen sich stärken und freuen!"

 
Urlaub am Bauernhof